Q&A: Warum kann sich oftmals das Primitive durchsetzen im Gegensatz zu höherentwickelten geistigen Strömungen?
27. Januar 2012
Frage von Joe C. Lorenzo: Warum kann sich oftmals das Primitive durchsetzen im Gegensatz zu höherentwickelten geistigen Strömungen?
Kommt mir das nur so vor oder ist da was dran?
wenn ja warum ist das so
@Lydia – ‘wie man dich kennt’ – was soll das heißen? Ich sags jetzt nochmal – ich bin nicht dein halb-asiatische Freundin
Beste Antwort:
Answer by Chaos Breed
Weil die menschen mittlerweile durch was auch immer (RTL, Bild) so verweichlicht sind, und sich scheuen Eigenständig für sich selbt zu handeln.
Geben Sie Ihre eigene Antwort in den Kommentaren!

27. Januar 2012 um 09:11
Weil das primitive meist viel billiger ist.
27. Januar 2012 um 09:52
weil das Primitive oft körperlich überlegen ist und das tut weh
27. Januar 2012 um 10:36
Vielleicht fließen diese höherentwickelten Geistiggeströmten, die du sicher meinst,
so wie man dich kennt,
zu hektisch am täglichen Normalgeschehen vorbei, weil es für sie nicht so
wichtig erscheint, da sie ja nach ständig nach Höherem streben,
das eigentlich für sie unerreichbar ist.
Indessen setzt sich das sicher in ihren Augen Primitive mit aller Gelassenheit durch
und erreicht das Ziel.
27. Januar 2012 um 12:05
Ich denke, es ist einfach so, daß das Primitive in unserer tierischen Natur liegt, und dadurch ist es für uns viel leichter, instinktiv, als überlegt zu handeln. Ich meine damit, wenn wir es uns nicht unbedingt vornehmen und unseren Willen dafür nutzen, ist es auch nicht so einfach, uns von unserer tierischen Natur zu entfernen. Es kommt noch dazu, daß die ganze Werbung und alles, was die Menschenmassen ansprechen soll, auch an unsere primitive Natur gerichtet ist. Die Menschen in der Masse ähneln sehr den Tieren, da nur das Individuum mit seiner eigenen Individualität und Entscheidungskraft in der Lage ist, durch seine geistige Suche und Gedanken eine echte Entwicklung zu erzielen. Ich glaube, daß der Mensch im Allgemeinen als höchste Ziel in seinem Leben versucht, glücklich zu werden. Leider brauchen viele Menschen viel Zeit, um zu entdecken, daß Vergnügen und Glück wenig miteinander zu tun haben…
27. Januar 2012 um 12:48
Weil das Primitive (und damit auch primitives Denken und Handeln) einfach die absolute Mehrheit bildet.
Welche Zeitung in Deutschland hat die meisten Leser?
Normale Tageszeitung oder die Bild ?
Die Akademiker (Minderheit) machen nun mal nicht so viele Kinder,als alle anderen.
Was aber nicht heissen soll,dass eine Hartz 4 Familie nicht auch gescheite Kinder auf die Welt bringen kann. Nur,wie sollen die das Geld aufbringen für richtig gute Schulen ?
Zum Beispiel Waldorf-schule. Und dort spielt fast jeder ein Instrument über Jahre hinweg.
Ob dass denen geschadet hat ? Ich denke nicht.
Höher entwickelte geistige Strömungen müssen ja erstmal entwickelt und erlernt werden und gefördert werden und erkannt werden.
Dumm und primitiv waren wir alle mal als Kleinkinder.
Letztlich liegt es an unseren Eltern und der Erziehung und der Umgebung.
Da unsere Eltern nicht kontrolliert werden,können die fast alles machen,was ihnen so in den Sinn kommt. Oder gibt es schon einen Elternführerschein für arme,ungebildete Eltern ??
In Indien gibt es glaub ich ca. 70 Prozent Analphabeten in der Gesamtbevölkerung.Also die können nicht Lesen und Schreiben.Noch nicht mal die indische Bildzeitung.(Obwohl ich nichts gegen die Bildzeitung als ,Nebenlektüre’ habe.)
Na ganz tolle Entwicklung,nicht wahr ?
27. Januar 2012 um 13:23
das primitive…
ist wie wasser…
es geht immer…
den weg des geringsten widerstand…!
die höher entwickelten geistigen strömungen…
benötigen durch ihren denkprozess mehr an zeit der oft auch mehr widerstand mit sich bringt!
27. Januar 2012 um 14:08
ich denke einmal mit den geistigen Strömungen meinst du klare Gedanken Strukturen sowie Handlungen.
Das primitive als solches ist bei uns allen vorhanden, es ist eine Sache des klaren Bewusstseinszustandes der Selbsterkenntnis sich dessen bewusst zu sein was oder wer wir gerade in diesem Moment sind. Oder in Achtsamkeit die Situationen wahrzunehmen, dies ist nicht nur eine intellektuelle Frage sondern eine Frage des Verstandes.
Wissen als solches ist keine Intellektualität für mich, da wissen nur den Zustand zeigt was wir könnten.
Doch unsere Handlungen in aktiver Form weichen sehr häufig von unserem Wissensstand ab.
Klare Entscheidungen zu treffen die zum Beispiel mich und mein Gesprächspartner gleichzeitig befriedigt wäre zum Vorteil von uns beiden, doch dies geschieht sehr selten da die Kompromissfähigkeit entweder von mir oder von meinem gegenüber nicht gegeben ist. Jeder versucht seinen eigenen Standpunkt zu verdeutlichen darunter leidet der Kompromiss.
Ich denke einmal das du mit dem primitiven durchsetzen die aggressive Haltung eines Menschen meinst der sich mit Gewalt sei es auch nur verbal durchsetzt vermag.
Warum siegt die Gewalt? Die Intellektualität beugt sich meist der Gewalt daher setzt sich auch ich hoffe nicht oft das primitive Handeln durch.
Ich denke auch die Intellektuellen sollten etwas mehr in Achtsamkeit mit bewussten Gedanken und für mich besonders wichtig mit Kompromissen andere Menschen begegnen, auch denen die nicht alles immer sofort verstehen vermögen.
Natürlich würde ich mir wünschen dass alles in Moral und Ethik vonstatten gehen würde, leider ist das nicht so. Doch sehe ich da eine sehr große Herausforderung für mich da ich mich sehr gern solchen Diskussion stelle. Ich danke dir für diese Frage, natürlich gibt es noch alternative Antworten wie zum Beispiel; dass das Kleinhirn dafür verantwortlich sein, oder alles aus einer Art prähistorischen Verhalten stammen würde. Ja man könnte auch sagen der andere Part sei minder begabt und daher nicht in der Lage höhere geistige Ströme beurteilen beschreiben oder in dieser Art handeln zu können.
Liebe Grüße Lama Mike Andres
27. Januar 2012 um 14:17
weil das karma in bezug auf die niederen strömungen erst noch abgebaut werden muss. da ist eine ungeheure trägheit bzw träge masse im kollektivbewusstsein. ja, schlechte energie. schlechtes karma. aufgehäuft über jahrtausende von krieg, neid und wahnsinn. die evolution des kollektiven bewusstseins folgt leider dem prinzip, dass man erstes alles schlechte ausprobiert, bevor man zum guten kommt.
27. Januar 2012 um 15:08
Hi,
kann es nicht. Ich kenne zumindest kein Beispiel dafür.
Es gibt nur kurze oder einzelne Beispiele die dies so erscheinen
lassen, aber auf die Dauer gesehen, ist dem nicht so.
Beispiel ein Skorpion sticht einen Menschen. Der Mensch stirbt.
Das Primitive gewinnt anscheinend. Global betrachtet, hat der Mensch
Milliarden Skorpione ausgerottet, ihnen den Lebensraum weggenommen usw..
Also wer wird gewinnen?
27. Januar 2012 um 15:44
Entscheidungen werden heute in Gremien gefällt, wenn viele Leute sagen: “So wirds gemacht, das ist eine gute Idee ” dann wird eben so gehandelt, auch wenn die Auswirkungen noch so verheerend sind.
Quantität statt Qualität lautet die Devise und wenn viele es machen kann es ja nicht falsch sein.
Das denken übrigens auch die Lemminge, bevor sie die Klippe runter-segeln